ZIP - Zentrum für Infektionsprävention
Das Zentrum für Infektionsprävention (ZIP) entsteht an der Liesel-Beckmann-Straße, nördlich des Gebäudes der Tierwissenschaften und gegenüber des Hans Eisenmann Forums für Agrarforschung. Die Grundsteinlegung für den vom Wissenschaftsrat und dem Freistaat Bayern geförderten Forschungsneubau fand am 11. Juli 2023 statt.
Innovative Strategien gegen resistente Keime
Das ZIP beschäftigt sich mit der Frage, wie wir künftig mit Antibiotika-resistenten Keimen umgehen werden, für die es wenige oder keine wirksamen Behandlungsmöglichkeiten gibt. Fünf Kompetenzteams - Mikrobiom, Mikrobiologie, Immunologie, Technologie und Translation - erarbeiten innovative Strategien, um resistente Erreger auch Antibiotika-unabhängig in Schach zu halten, diese bei bestehenden Infektionen zu kontrollieren und deren Verbreitung zu verhindern.
Die geplante Technologieplattform des ZIP umfasst die Teile Cultureomics, Cellanalytics und Informatics und wird neue Erkenntnisse in Prävention- und Therapiekonzepte umsetzen.
Bitte beachten Sie, dass das ZIP derzeit ausschließlich als Forschungsinstitut tätig ist. Wir führen keine klinischen Behandlungen durch, geben keine individuelle medizinische Beratung und stellen keine Therapieempfehlungen oder Therapeutika für Patientinnen und Patienten bereit.
Unser BayPha-Programm ist auf die Forschung zur Identifizierung und Charakterisierung ausgewählter Bakteriophagen ausgerichtet, mit Blick auf eine mögliche zukünftige klinische Anwendung durch spezialisierte Zentren. Wir betreiben keine eigenen klinischen Behandlungsprogramme und stellen solche auch nicht bereit.
Für medizinische Einschätzungen, Diagnosen oder Therapieentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt bzw. Ärztin oder an eine entsprechend zugelassene medizinische Einrichtung. Ihre medizinischen Ansprechpartner können uns gerne mit wissenschaftlichen Fragen kontaktieren.


